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Pestel 2020: Wohneigentumsbildung

Fortsetzungsstudie

Im Rahmen eines aktuellen Faktenchecks hat sich der BDB erneut mit der Frage beschäftigt, in wel­chem Umfang die Bildung von Wohneigentum einen Beitrag zur Vermeidung von Altersarmut, die sich zu­meist in Form von Mieterarmut äußert, leisten kann.
Hintergrund: Die neue Studie zur Wohneigentumsbildung und Altersvorsorge in Deutschland des Pestel-Instituts (Hannover) zeigt auf, dass die Etablierung des Niedriglohn­sektors und die Ausweitung von Minijobs für einen immer größeren Anteil der Bevölkerung langfristig zu einer spür­baren Absenkung der Renteneinkünfte führen. Außerdem wird deutlich, dass sich niedrige Einkommensgruppen (mit einem Netto-Haushaltseinkommen von unter 2.000 Euro pro Monat) nur wenig bis gar nicht für eine zusätzliche pri­vate Altersvorsorge engagieren. Sinkende Renten, fehlende private Altersvorsorge und stei­gende Wohnkosten erhöhen die Gefahr für eine zunehmen­de Altersarmut in Deutschland. Dabei wird die Altersarmut insbesondere eine Mieterarmut sein. Der Erwerb von ange­messenem Wohneigentum könnte für bis zu 7 Mio. Haus­halte ermöglicht werden und so einen spürbaren Beitrag gegen Altersarmut und für eine zukünftige Entlastung der sozialen Sicherheitssysteme leisten.
Am 13. Feburar 2020 wurde die Studie im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin der Politik vorgestellt und im Anschluss die Forderungen seitens des Verbände­bündnisses mit den Teilnehmern diskutiert. Das rege Inter­esse an der Veranstaltung zeigte, welch große Bedeutung diesem Thema beigemessen wird. Dies spiegelt sich auch in der hohen Anzahl der Anmeldun­gen zum Pressehintergrundgespräch Mitte März wieder. Der BDB wird über die weitere Entwicklung dieses The­menfeldes entsprechend berichten.

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