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Parlamentarisches Frühstück am 27. September

Urbane Sturzfluten und Starkregen

Welche Starkregen-Gefahr besteht für Regionen und Bundesländer?
Wie können die Menschen besser vor Sturzfluten geschützt werden?

Um diese Fragen geht es am 27. September 2018.  Denn immer häufiger brechen Sturzfluten über Deutschland herein. Heftige Gewitter und Starkregen sorgen für Überschwemmungen. Die Unwetter verursachen Milliardenschäden. Und sie
kosten sogar Menschenleben. Trotzdem blenden die meisten Städte und Gemeinden die Gefahren einfach aus. Und das, obwohl das Starkregen-Risiko von Jahr zu Jahr größer wird. Die unheimlichen Wassermassen sind längst auch zu einem Sommerphänomen geworden. Die Ursachen, Risiken und Gefahren untersucht die aktuelle Studie „STARKREGEN – URBANE STURZFLUTEN 4.0“ von Prof. Dr.-Ing. F. Wolfgang Günthert vom Institut für Wasserwesen der Universität der Bundeswehr in München. Die Studie bietet effektive Lösungen für Kommunen, Baupraxis und Hausbesitzer. Vor allem aber sagt sie klar, welche Punkte politisch angepackt werden müssen, um Deutschland in Sachen Starkregen und Sturzfluten deutlich besser zu schützen. Die Studie wird den Abgeordneten im Deutscher Bundestag von Prof. Günthert bei einem Parlamentarischen Frühstück vorgestellt:

Donnerstag, 27. September 2018
08.00 bis 09.00 Uhr
im Restaurant Käfer
auf der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes


Koordination:
Deutscher
Baustoff-Fachhandel | BDB
Michael Hölker
BDB-Hauptgeschäftsführer
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin

Parlaments-Kontakt
Linda Bidner
Tel.: 030 / 28 87 99 93
Fax: 030 / 28 87 99 55
E-Mail:
politik@bauen-und-wohnen-indeutschland.de
www.bdb-bfh.de



Wichtiges Fazit der Studie: Es wird bundesweit zu wenig getan, um Überflutungsschäden zu reduzieren. Städte und Gemeinden sollen verpflichtet werden, Gefahren- und Risikokarten zu erstellen. Auf denen müsse Straße für Straße die Überschwemmungsgefahr dargestellt werden, fordern die Wissenschaftler. Dies würde den Menschen viel Ungewissheit nehmen. Zudem ist, so die Studie, ein bundesweites Regenwasser-Management notwendig. Deutschland brauche eine neue „Entwässerung der Zukunft“ für Wohnsiedlungen und Verkehrswege, die Engpässe im Kanalsystem vermeide. Auch ein bundesweit funktionierendes Frühwarn- und Informationssystem halten die Wissenschaftler für dringend notwendig.

Die Studie bietet einen umfassenden Maßnahmenkatalog. Sie ist damit in erster Linie Ratgeber für die Politik, ebenso für die Städte und Gemeinden. Und sie gibt Antworten auf die drängendsten Fragen, die Bürger und Medien an Bundestagsabgeordnete vor Ort richten:

Wann kommt der Starkregen?
Wo liegen die Risikogebiete?
Wie ist Deutschland auf Sturzfluten vorbereitet? 
Wie steht es um das Regenwasser-Management, um den Schutz von Gebäuden, Infrastruktur und Verkehr?
Welche Vorwarnzeiten gibt es – welche Informationen können Grundstückseigentümern gegeben werden?
Was müssen Städte und Gemeinden tun?
Mit welchen Vorsorgemaßnahmen können sich Hauseigentümer präparieren?

Die Initiative „Verantwortung Wasser und Umwelt“ und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) haben die Studie in Auftrag gegeben. 

Urbane Sturzfluten und Starkregen