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Rechtssicherheit in der Bauproduktenverordnung soll geschaffen werden

Gemeinsame Erklärung gezeichnet

Die Bauproduktenverordnung hat in der Umsetzung, so wie sie von der Europäischen Kommission vorgeschlagen wurde, zu Regelungslücken in Deutschland geführt. Eine Eigeninitiative der Händler mit anderen aus der Prozesskette Bau geht nun daran, diese Lücken zu schließen und zu einer Rechtssicherheit zu gelangen.

Vor diesem Hintergrund haben ein Bündnis von Kammern und Verbänden am 22.11.17 eine gemeinsame Erklärung gezeichnet.

Die unterzeichnenden Kammern und Verbände haben einSystem entwickelt, mit dem alle Anforderungen an Bauprodukte privatrechtlich vereinbart werden können. Ziel ist es, die Vorgaben des Bauordnungsrechtes bei der Verwendung europäisch harmonisierter Bauprodukte pragmatisch und rechtssicher in der Praxis umzusetzen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die harmonisierten Bauproduktnormen, die aus bauordnungsrechtlicher Sicht nicht alle notwendigen Produkteigenschaften enthalten.

Zu Ihrer weiteren Information finden Sie als Download / Verlinkung: 

a) GEMEINSAME ERKLÄRUNG: Anforderungen an harmonisierte Bauprodukte in Deutschland zur Erfüllung bauordnungsrechtlicher Vorschriften

b) Pressemitteilung der Bundesingenieurkammer und der Bundesarchitektenkammer vom 23. November 2017: "Sicheres Bauen weiterhin möglich"

c) Die Bauproduktenverordnung, wie von dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit dargestellt, können Sie hier nachlesen (Weiterleitung auf bmub.bund.de).

Der BDB e.V. wurde durch Frau Pöhler vertreten.

Auf dem Foto sehen Sie v.l.n.r.: Dr. Ronald Rast, DGfM; Jens Ewert, VBF Nord; Dr. Jörg Lippert, BBU für GdW; Dieter Heller, BV Leichtbeton; Frauke Pöhler, BDB; Jutta Heinkelmann, BAK/BYAK; Barbara Schlesinger, BAK; Alice Becke, FDB; Kunibert Gerij, BFW; Franco Höfling, BFW; Dr. Dieter Figge, Ziegelzentrum NordWest; Markus Balkow, BIngK; Helge-Lorenz Ubbelohde, BVS).